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Schule für Flüchtlinge ‐ Einfacher Text, Abschnitt 5 ‐

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EINFACHER TEXT 

Die Privatschule ist vom Staat anerkannt. Sie be‐ kommt Geld vom Staat und durch Spenden, Stif‐ tungen und Sponsoren. 300 Schüler besuchen die  Privatschule heute. Zusätzlich kümmern sich die  40 Lehrer und Sozialpädagogen von der Schule  immer noch um 75 frühere Schüler. Diese Schüler  machen eine Ausbildung oder besuchen eine wei‐ terführende Schule. Manche von den ehemaligen  Schülern schaffen sogar das Abitur. Michael Sten‐ ger sagt: „Wir müssen den Flüchtlingskindern nur  eine Chance geben. Sie nutzen sie.“ Diese Bot‐ schaft will Michael Stenger im ganzen Land ver‐ breiten. Im vergangenen Jahr hat er die Schullei‐ tung abgegeben. Er will sich politisch ganz für die  Flüchtlinge einsetzen. Michael Stenger kann  Menschen sehr gut für etwas begeistern. Er  wünscht sich etwas: Auch andere Großstädte sol‐ len sein Modellprojekt einführen. Denn eine  Schule für Flüchtlinge braucht man überall.

Die staatlich anerkannte Privatschule finanziert  sich durch öffentliche Mittel, Spenden, Stiftungen  und Sponsoren. 300 Schüler besuchen sie derzeit.  Zusätzlich kümmert sich das 40‐köpfige Kollegium  um die Nachbetreuung von 75 Ehemaligen, die  eine Ausbildung machen oder eine weiterfüh‐ rende Schule besuchen. Manche schaffen sogar  das Abitur. „Wir müssen den Flüchtlingskindern  nur eine Chance geben. Sie nutzen sie.“ Diese  Botschaft will Michael Stenger im ganzen Land  verbreiten. Im vergangenen Jahr hat er die Schul‐ leitung abgegeben, um sich ganz der politischen  Lobbyarbeit für Flüchtlinge zu widmen. Der Moti‐ vationskünstler wünscht sich, dass sein Modell‐ projekt auch in anderen Großstädten Schule  macht. Bedarf gibt es überall. 

© nat verlag 2016 

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