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Früchte des Öko‐Landbaus – Einfacher Text Abschnitt 2 ‐
EINFACHER TEXT ABSCHNITT 2: MULCH: ALLESKÖNNER AUF DEM ACKER
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Prisca bearbeitet den Boden sehr einfach. Sie gräbt die Böden nicht um. Dadurch schont sie die Böden. Stattdessen schneidet Prisca zum Beispiel Blätter von Deckpflanzen ab und bedeckt den Bo‐ den damit. Das nennt man Mulch. Der Mulch hält bei Hitze den Boden länger kühl und bewahrt die Tageswärme länger in den kalten Nächten. Zudem bleibt der Boden länger feucht. Die Mulch‐Schicht schützt also. Zudem wird sie nach und nach kompostiert. Aus dem Kompost entsteht Humus. Der Humus düngt den Boden na‐ türlich. Regenwürmer und andere Kleinlebewesen mischen das Mulchmaterial mit dem Boden. Sie wandeln es in wertvolle Pflanzennahrung um. Durch den geringen Lichteinfall auf den Boden sprießt das Unkraut auf der abgedeckten Fläche nur gebremst. Künstliche Spritzmittel will Prisca vermeiden. Dadurch erhält Prisca das Gleichge‐ wicht des kostbaren Bodens. Prisca pflanzt auch Bäume zwischen die Kultur‐ pflanzen. Die Bäume sollen Stickstoff im Boden halten. Der Stickstoff düngt den Boden. Die Blätter bestimmter Bäume nutzt sie wiederum als Futter‐ pflanzen für ihre Milchkuh. Prisca hat durch Bio‐ Anbau eine bessere Ernte bekommen. Davon ist sie überzeugt.
Prisca praktiziert deshalb eine sehr reduzierte Bodenbearbeitung. Sie gräbt die Böden nicht um, damit sie deren Strukturen nicht zerstört. Stattdessen schneidet sie zum Beispiel Deck‐ pflanzen und verwendet die Blätter als Mulch. Der hält bei Hitze den Boden länger kühl, und er bewahrt die Tageswärme länger in den kal‐ ten Nächten. Zudem mindert er den Feuchtig‐ keitsverlust des Bodens. Die Mulchschicht schützt also, und zudem wird sie nach und nach kompostiert; der entste‐ hende Humus wirkt als organischer Dünger, Re‐ genwürmer und andere Kleinlebewesen brin‐ gen das Mulchmaterial in tiefere Bodenschich‐ ten ein und wandeln es in wertvolle Pflanzen‐ nahrung um. Durch den geringen Lichteinfall auf den Boden sprießt das Unkraut auf der ab‐ gedeckten Fläche nur gebremst. Chemisch‐syn‐ thetische Unkrautvernichtungsmittel will Prisca nicht einsetzen, weil diese das Gleichgewicht des kostbaren Bodens stören könnten. Prisca pflanzt auch Bäume zwischen die Kultur‐ pflanzen, um Stickstoff zu binden. Die Blätter bestimmter Bäume nutzt sie wiederum als Fut‐ terpflanzen für ihre Milchkuh. Prisca ist über‐ zeugt, dass die ökologischen Praktiken ihr zu höheren Erträgen verholfen haben.
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