STRATEGIE Preview

Im Hinblick auf immer extremere Witterungsverhältnisse ist die Bayerische Staatsbauverwaltung auf der Suche nach einer ökonomisch und ökologisch günstigeren Lösung. Dabei setzt sie auf die Unterstützung eines neuen Projektpartners: Ein lokaler Gurkenproduzent aus Niederbayern soll helfen. Ist Gurkenwasser die Lösung? Die Firma Develey Senf & Feinkost GmbH mit Sitz im niederbayerischen Dingolfing verarbeitet jährlich 17.000 Tonnen Gurken zu Gewürzgurken. Das bei diesem Prozess entstandene Gurkenwasser aus dem Stammwerk soll zukünftig helfen, die Straßen von Eis und Schnee zu befreien. Hierfür soll das bei der Lebensmittelproduktion übrig gebliebene Salzwasser, das bislang nach der Produktion mühsam geklärt werden musste, in Salz-Sole umgewandelt werden. Anschließend werden Straßenmeistereien mit der recycelten Sole versorgt, die diese für den Winterdienst einsetzen. Durch das Recyceln des übrig gebliebenen Salzwassers aus der Gurkenproduktion wird die Gesamtmenge an Salz, die in die Umwelt gelangt, verringert und diese somit entlastet. Bisher hatten die Straßenmeistereien die für den Winterdienst benötigte Salz-Sole in aufwendigen Verfahren extra selbst hergestellt. Für das Pilotprojekt soll das Gurken-Streumittel nun nach zahlreichen Tests, Abstimmungen und chemischen Analysen an Straßenmeistereien im Umkreis von hundert Kilometern ausgeliefert werden.

STRATEGIE: TEXTSAMMLUNG

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