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Winterdienst

Warum der Winterdienst in Bayern jetzt Gurkenwasser statt Streusalz nutzt

Der Winterdienst in Bayern soll nachhaltiger werden. Deshalb hat die Bayerische Staatsbauverwaltung nun einen Pilotversuch gestartet – mit Sole aus der Gurkenproduktion.

Gurkenwasser gegen Eis und Schnee? In Niederbayern schon bald Alltag – nach Gewürzgurken schmeckt die Salz-Sole dann aber nicht mehr... Foto: © PantherMedia / Andriy Popov

Jeden Winter muss in Bayern ein 23.000 Kilometer großes Straßennetz vom Winterdienst betreut werden. Rund 326.000 Tonnen Streusalz wurden dazu in der vergangenen Saison auf den bayerischen Straßen und Autobahnen verteilt. Um die Fahrbahnen von Glatteis zu befreien, sind etwa 3000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Einsatz. Das alles kostet nicht nur viel Geld, sondern auch viele Ressourcen.

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